30/10/2018

Ist die Zeit reif für ein digitales Gesundheitskompetenz-Service?

Per Mail habe ich gerade einen Hinweis auf einen sehr interessanten Artikel erhalten. In diesem Beitrag wird von einem digitalen Hebammenberatungsangebot von der Kinderheldin GmbH gesprochen. Die Geburtenrate ist so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr und es wird scheinbar immer schwieriger eine Hebamme als Unterstützung zu bekommen. Aus diesem Grund suchen die Eltern oft im Internet nach Antworten auf Ihre Fragen. Leider sind Eltern in dieser Tätigkeit aber wenig geübt und finden nicht auf Anhieb hochwertige Gesundheitsinformationen. Oft sind die Angebote bzw. die Antworten auf Fragen anderer Eltern ebenfalls von Laien verfasst, wodurch sich Erfahrungen, Meinungen und Fachwissen in einer gefährlichen Art vermischen können. Das heißt jetzt nicht, dass diese Informationen falsch sind, es heißt lediglich, dass diese Informationen womöglich nicht ganz vollständig sind. Wenn es um das Wohl des Kindes geht, sondern wir aber auf jeden Fall auf Nummer sicher gehen.

Digitale Lösungen

Digitale GesundheitskompetenzGenau hier setzt die digitale Hebammenberatung an. Das Online-Service hilft dabei, Unsicherheiten und Alltagsprobleme schnell und einfach zu lösen. Die Basis für diese Hilfestellung liefert eine Förderung von 12.000 Euro. Ist dieses System auch für Fragestellungen im Bereich der Gesundheitskompetenz denkbar? Würde nicht eine verbesserte Gesundheitskompetenz gerade diesen Eltern dabei helfen, verlässliche Antworten zu finden? Meiner Meinung nach ist die Antwort "ja".

Das Problem sehe ich aber an einer anderen Stelle. Selbst wenn es ein solches kostenloses Angebot geben würde, würde die Zielgruppe davon keinen Gebrauch machen. Kaum jemand ist bewusst, dass er oder sie über Defizite in diesem Bereich verfügt. Formulieren wir es einmal positiver. Kaum jemand weiß, dass er oder sie mit mehr Gesundheitskompetenzen mehr in seinem Leben erreichen kann. Gerade im Hinblick auf die Gesundheit und somit auf die eigene Leistungsfähigkeit könnte viel erreicht werden.

Was aber würde es dazu brauchen? Wie viele Stunden müsste so ein Angebot erreichbar sein? Wer soll das Angebot bezahlen? Wie bekommt man die Zielgruppe dazu, von diesem Angebot Gebrauch zu machen?

Wenn man sich am Projekt "Kinderheldin" orientiert, dann wird die Leistung "nur" angeboten und wer möchte, kann davon Gebrauch machen. Kann das im Fall "Gesundheitskompetenz" ebenfalls der Fall sein? Aus meiner Sicht denkbar wäre es, wenn wir beispielsweise bei Spitalsentlassungen oder in Gesundheitsförderungsprojekten auf dieses Angebot hinweisen und im Bedarfsfall Lösungen anbieten. Die Experten zur Betreuung gibt es (siehe einschlägig bekannte Organisationen) und die digitalen Möglichkeiten stehen schon lange zur Verfügung. Ich bin gespannt, ob sich hier Lösungen finden lassen.

Was sagen Sie? Braucht es solche Lösungen?

 

Letzte Änderung am 05/11/2018
Alexander Riegler Wohlfühl-Challenge

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