Artikel nach Datum gefiltert: Oktober 2016

In einem der letzten Beiträge habe ich Ihnen vom mündigen Patienten berichtet und warum es für uns alle von Bedeutung ist, von unserem Recht der Mitsprache Gebrauch zu machen.

Wir müssen uns aber darüber im Klaren sein, dass ein Dialog erst dann möglich ist, wenn beide Seiten diesen wünschen und sich dabei an gewisse Rahmenbedingungen halten. Untersuchungen haben gezeigt, dass der konsultierte Arzt den Patienten beim spontanen Bericht bereits nach 18 Sekunden das erste Mal unterbricht. Warum ist das so? Ist es die Unhöflichkeit des Mediziners oder erkennt er das gesundheitliche Problem bereits innerhalb dieser kurzen Zeit? Es kann viele Gründe dafür geben, ein wesentlicher Faktor ist aber sicher die notorische Zeitnot des Arztes. 

Ich möchte Ihnen Möglichkeiten zeigen, wie SIE die kostbare Behandlungszeit sinnvoll und effektiv nützen können.

Die kalte Jahreszeit hat wieder begonnen und damit auch die Grippesaison. Im Zuge eines grippalen Infektes wäre es am Besten für den Körper, wenn er Ruhe und Schonung findet. Nicht immer ist das möglich, daher führt uns unser Weg vielfach in die Apotheke. Sehr gerne greifen wir Konsumenten dann zu Kombinationspräparaten, da wir im Glauben sind, dass diese Medikamente aufgrund ihrer Wirkstoffzusammensetzung effektiver gegen unsere Beschwerden sind. Diese Präparate enthalten beispielsweise Paracetamol gegen Schmerzen und Fieber, Dextromethorphan gegen Hustenreiz und Phenylpropanolamin gegen eine verschnupfte Nase. Bis heute gibt es keinen bekannten Einzelwirkstoff, der alle oben geschriebenen Symptome beseitigen kann.

A. Verwenden Sie die angebotene „erweiterte Suchfunktion“ von Suchmaschinen.

Auf diese Weise können Sie verschiedene Filter für Ihre Suche einsetzen, beispielsweise eine Beschränkung auf eine bestimmte Sprache, Wortgruppe oder auf ein Erscheinungsdatum. Diese Funktion wird von den meisten Suchmaschinen angebotenen, unter Google ist diese beispielsweise unter MEHR—NOCH MEHR—WEITERE FUNKTIONEN erreichbar.

 

B. Jene, die sich bereits besser mit Suchmaschinen auskennen, können die oben angesprochene Filterung mit Hilfe von Operatoren selbst durchführen. Anhand der folgenden Beispiele möchte ich Ihnen zeigen, wie zwei der vielen vorhandenen Operatoren in der Praxis eingesetzt werden können.

 

Informationen und Datena) Operator „+“: Mithilfe des „+“ Zeichens wird der Suchmaschine signalisiert, dass auch der Begriff nach dem Pluszeichen bei der Suche berücksichtigt werden muß. Werden zwei Begriffe ohne diese Pluszeichen eingegeben, so wird das von der Suchmaschine so interpretiert, das zumindest eines oder beiden Wörter in den angezeigten Treffern vorkommen soll.

z.B.: Allergie Pollenflug – eines oder beide Wörter kommen bei den Treffern vor.

z.B.: Allergie +Pollenflug – beide Ausdrücke müssen in den gelisteten Treffern enthalten sein daher werden dann in Summe weniger Treffer angezeigt. Ihr Vorteil, weniger Seiten werden gelistet und die wenigen, die angezeigt werden, enthalten beide Suchwörter. Die Verwendung von mehreren „+“ Zeichen ist natürlich möglich.

z.B.: Allergie +Pollenflug +Frühblüher

Hinweis: nach dem Pluszeichen darf kein Leerzeichen sein.

 

b)  Sie haben einen interessanten Artikel auf einer Ihnen bekannten Seite gelesen und wissen aber nicht mehr wo genau er gestanden ist? Kein Problem, dann lassen Sie entweder die seiteneigene oder eben Ihre bevorzugte Suchmaschinen danach suchen.

z.B.: Suchbegriff site:www.internetseite.de bzw.

(„Laktoseintoleranz site:www.gesundheit.gv.at“)

Mithilfe des Operators „site:“ weisen Sie die Suchmaschine an, nicht das gesamte Netz (Index) nach dem gewünschten Begriff zu durchsuchen, sondern nur die von Ihnen ausgewählte Seite.

Weitere Hilfestellungen in Bezug auf Operatoren finden Sie in einer eigenen Zusammenstellung. Das pdf „24 Tipps für die perfekte Suche unter Google“ steht Ihnen im Downloadbereich zur Verfügung.

C. Nur den wenigsten Personen ist bekannt, dass es auch abseits der großen oben genannten Suchmaschinen spezielle Suchmaschinen für rein medizinische Fragestellungen gibt. Sie durchsuchen dabei vorwiegend Seiten, die im Vorfeld kontrolliert und dann in einen Index aufgenommen wurden. Eine derartige Suchmaschine, die ich selber immer wieder benütze, ist www.medisuch.de. Die Bedienung ist einfach und die Treffer sind gut. Ein eigener Test lohnt sich!

 

 

HELP - Generika?

Sehen wir uns einmal die Preise beim Aspirin® (meistverkaufteste, nicht rezeptpflichtige Medikament in Österreich) an, dieses kostete zum Erhebungszeitpunkt im Original (20 Stück pro Packung) 4,75 Euro, die zwei vorhandenen Alternativen kosteten 1,15 bzw. 1,60 Euro. Ähnlich sah es bei der ebenfalls getesteten Fieberblasencreme Zovirax® aus, hier gab es zwar einen geringeren Unterschied (5,5 zu 5 Euro), trotz allem war das Generikum billiger. Der Verein für Konsumentenschutz weißt darauf hin, dass Generika nicht immer billiger sein müssen als die Originale, da rezeptfreie Arzneimittel keiner Preisregulierung unterliegen.ere, qualitativ-gleichwertige Nachahmprodukte eines bekannten Originalpräparates. Nicht immer ist es notwendig, zu einem meist teureren Originalprodukt zu greifen.

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